Posted:
Im Lauf der Jahre haben wir Google Maps kontinuierlich aktualisiert, um den Kartendienst noch genauer, umfassender und nützlicher für euch zu gestalten. Egal ob ihr Bildmaterial vom Café in Indien oder eine schrittweise Routenplanung zu eurem Date in Berlin benötigt – wir haben hart dafür gearbeitet, um die bestmögliche Erfahrung der Welt um euch herum zu vermitteln.

Heute stellen wir unser bisher ehrgeizigstes Update vor: PAC-Maps.
Desktop_PacMaps.png
Mit PAC-Maps navigieren
Mit lokalen Ortsinformationen und Street View ist es so einfach wie noch nie, den Weg zum Ziel zu finden. Bisher gab es aber noch kein Tool, das euch gezeigt hat, wo ihr nicht hingehen dürft. Mit unserem Update haben wir zunächst einmal Bildmaterial gefährlicher virtueller Kreaturen wie Pinky, Blinky, Inky und Clyde hinzugefügt.

Entscheidet beim Navigieren durch Straßen, an welcher Ecke ihr vorbeigehen müsst, um den Geistern auszuweichen, um sicher an euer Ziel zu kommen. Für jeden gegessenen Pac-Dot gibt es zehn, für Erdbeeren und Kirschen gibt es sogar Extrapunkte. PAC-Maps macht die Navigation bei ausgewählten Standorten so einfach wie nach links, rechts, oben oder unten zu gehen.

Erlebt alle Vorteile von #PACMaps am Desktop und in der neuesten Version von Google Maps auf Android und iOS. Das ist erst der Anfang, also bleibt dran und erlebt mehr Spaß mit Zombie Incident Alerts und intergalaktischem Street View. Oh, und verpasst auf keinen Fall, was unsere Freunde bei Ingress so tun. So wie es aussieht, hat sich Pac-Man den Weg in die echte Welt freigemampft!

Post von Michelle Luo, Product Manager

Posted:
Schon seit meiner Kindheit fasziniert mich die Donau. Ich bin in der Nähe von Ulm aufgewachsen, wo die Donau ihre malerische Reise vom Schwarzwald in Richtung Südosten bis zum Schwarzen Meer beginnt. Seit Jahrtausenden verbindet die Donau Länder und Kulturen. Sie war Wegbereiter für wirtschaftliche Entwicklung, hat Völkerwanderungen ermöglicht und Menschen zu Kunstwerken und klassischer Musik inspiriert.

Ab heute könnt ihr diese internationale Wasserstraße mit Street View in Google Maps erkunden. Gleitet durch insgesamt sechs Länder, drei Hauptstädte und viele beeindruckende Landschaften. Um das Bildmaterial zu sammeln, wurde unser Trekker auf dem Flussschiff ms Treasures montiert, dass von Tauck und dessen Partner Scylla für Kreuzfahrten auf der Donau und anderen europäischen Flüssen betrieben wird.

Eure virtuelle Bootsfahrt beginnt in Bratislava in der Slowakei, wo ihr oben auf dem Hügel die Burg Bratislava stehen seht. Erste Siedlungen auf dem Burgberg entstanden bereits in der Steinzeit (etwa 3.500 v. Chr.), und auch heute bietet die Burg an ihrem Standort oberhalb der Donau am Kreuzungspunkt wichtiger Handelswege einen beeindruckenden Anblick.
Screen Shot 2015-03-30 at 3.15.37 PM.png
Burg Bratislava, Bratislava, Slowakei
Auf dem Weg durch Ungarn bietet sich euch ein ungehinderter Blick auf die Altstadt von Budapest. Ob ihr euch die berühmte Kettenbrücke bei Nacht anseht, oder das ungarische Parlamentsgebäude am Tage – der Blick vom Schiffsdeck wird euch auf keinen Fall enttäuschen.
Screen Shot 2015-03-30 at 3.17.45 PM.png
Ungarisches Parlamentsgebäude, Budapest, Ungarn
Am kroatischen Ufer befindet sich die Stadt Vukovar, eine alte Barockstadt mit atemberaubender Architektur. Das Franziskanerkloster sowie die Kirchen des heiligen Philip und Jakob thronen über der Stadt und blicken auf die Donau herab.

Die Landschaften entlang der Donau und der Blick auf den Fluss selbst sind vielleicht das wahre Highlight dieser Reise. Gleitet entlang der Region Cazanele Mari in Rumänien, wo sich mehr als ein Drittel der Donau-Wasserstraße verzweigt, oder durch die Region Krcedinska Ada in Serbien, wo das Wasser durch die Spiegelungen des Himmels und der Landschaften auf beiden Seiten des Flusses scheinbar zum Leben erwacht.
Screen Shot 2015-03-27 at 10.04.11 AM.png
Region Cazanele Mari in Rumänien
Weiter geht es nach Bulgarien, wo die Donau die Grenze zum benachbarten Rumänien bildet. Die Brücken, die Bulgarien und Rumänien verbinden, gelten als kürzester Weg, um von Ost- nach Westeuropa zu gelangen.
Screen Shot 2015-03-27 at 2.30.30 PM.png
Brücke zwischen Bulgarien und Rumänien
Weil ich selbst ganz in der Nähe dieses mächtigen Flusses aufgewachsen bin, fühle ich mich, wann immer ich eine Stadt an der Donau besuche, direkt verbunden. Deshalb ist es für mich umso spannender, all die Einzelteile auf Street View zusammenzufügen, dem Fluss auf seinem Weg zu folgen und zu sehen, was für ein majestätischer Fluss aus „meiner“ kleinen Donau aus Ulm geworden ist, wenn sie schließlich das Schwarze Meer erreicht.

Ich hoffe, ihr werdet diese Reise entlang der Donau auf Street View in Google Maps genießen.

Post von Ulf Spitzer, Product Manager, Google Maps Street View

Posted:
Es war ein Presseclub der besonderen Art ‒ Montagabend im Berliner Google Büro. Bei einer gemeinsamen Veranstaltung des DJV Berlin, des Magazins Nitro und Google begrüßte Moderatorin Marwa Eldessouky (rbb, WDR) den Datenjournalisten Marco Maas (OpenDataCity), Radio- und TV-Journalistin Eleni Klotsikas (radio1, ZDF), YouTube-Star Tilo Jung (Jung & Naiv), Google-News-Chef Richard Gingras sowie “TV-Urgestein” Friedrich Küppersbusch (ZAK, Tagesschaum). Vor mehr als 100 Journalisten und Medienschaffenden diskutierten sie die einfache Frage: “Was braucht der Journalist von morgen?”.
Panel-Diskussion mit Marco Maas (OpenDataCity), Radiojournalistin Eleni Klotsikas, Google-News-Chef Richard Gingras, Moderatorin Marwa Eldessouky, Tilo Jung ("Jung & Naiv") und TV-Produzent Friedrich Küppersbusch (v.l.n.r.)

Lobbyplag-Miterfinder Marco Maas warb eindringlich dafür, die Chancen von Digitalisierung und moderner Datenanalyse journalistisch zu nutzen. Dabei müssten Journalisten nicht selbst programmieren, aber sehr wohl mit Programmierern auf Augenhöhe reden können. Griechenland-Expertin Eleni Klotsikas betonte die Bedeutung gründlicher Recherche vor Ort, nicht zuletzt, um Vertrauen mit wenig medienerfahrenen Interviewpartnern aufzubauen.

Radiojournalistin Eleni Klotsikas und Google-News-Chef Richard Gingras

Google-News-Chef Richard Gingras ging ausführlich auf die Aufgabenteilung von Journalismus und Technologie in der digitalen Zukunft ein. Der Vision von “Artikel-schreibenden Algorithmen” erklärte er eine klare Absage, dies sei und bleibe die Aufgabe von Journalisten.

“Krautreporter” Tilo Jung erklärte seinen Ansatz, Interviews auf YouTube ungeschnitten und deshalb durchaus auch mal in “Spielfilmlänge” einzustellen und machte sich allgemein für eine “Entschleunigung” im Medienbetrieb stark. Daneben überraschte er das Publikum mit der Ankündigung, im April “erstmal” etwas anderes, außerhalb des Journalismus, zu probieren. Mehr wollte er noch nicht verraten.

Tilo Jung ("Jung & Naiv") und TV-Produzent Friedrich Küppersbusch

Friedrich Küppersbusch, den Moderatorin Marwa Eldessouky als “LeFloid der 90er” vorstellte, war es vorbehalten, den Abend zusammenzufassen. “Mut zur Spezialisierung, absolute Unabhängigkeit und auch einfach mal Spaß haben”, dies war sein Rat an die Journalistinnen und Journalisten von morgen.

Eindrücke aus der Panel-Diskussion

Den Optimismus in neue Technologien wie das “Internet der Dinge” kommentierte er ganz Küppersbusch-typisch: “Mein Schuh und meine Hose, die hätten sich bestimmt ‘ne Menge zu erzählen.”

Post von Ralf Bremer, Pressesprecher Google Deutschland

Posted:
Vor 100 Jahren stellte die Mathematikerin Dr. Emmy Noether einen Antrag auf Habilitation an der Universität Göttingen. Zu diesem Zeitpunkt war die 33-jährige bereits eine deutschlandweit bekannte und anerkannte Expertin der theoretischen Mathematik. Jedoch mussten weitere vier Jahre vergehen, bis ihrem Antrag dank einer Ausnahmegenehmigung bereits ein Jahr vor der Einführung des Habilitationsrechts für Frauen zugestimmt wurde. Sie war damit die zweite deutsche Frau, die in Mathematik promovierte und die erste, die in diesem Fach habilitierte - und das zu einer Zeit, in der der Frauenanteil bei Studierenden unter 10 Prozent lag. Mit einem Doodle gratulieren wir ihr heute herzlich zu ihrem Geburtstag und würdigen ihre herausragenden Leistungen für die Mathematik und grundlegenden Beiträge zur theoretischen Physik sowie ihre besondere Rolle als Frau in der Wissenschaft.


Heute steht glücklicherweise Mädchen wie Jungen der Zugang zu weiterführenden Schulen und Universitäten offen. Knapp die Hälfte aller Studierenden und fast 30 Prozent der Habilitierenden sind heutzutage weiblich. In mathematisch-naturwissenschaftlichen Fächern hingegen sind Frauen weiterhin unterepräsentiert. Zwar hat sich die Situation seit Emmy Noethers Studien- und Lehrjahren merklich verbessert, trotzdem schrecken viele junge Frauen noch vor dieser Fächerwahl zurück.

Google setzt sich dafür ein, dass alle Menschen, unabhängig von ihrem Geschlecht, ihrer ökonomischen Situation und ihrer Herkunft, gleichberechtigten Zugang zu Bildung in allen Fachbereichen haben. Wir sind davon überzeugt, dass eine frühe Begeisterung und ein spielerisch-gestalterisches Heranführen an Technik, Wissenschaft und Experimentieren entscheidend zur Berufswahl von Mädchen und natürlich auch Jungen beiträgt. Deswegen unterstützen wir Organisationen weltweit, die sich mit innovativen Konzepten für die Förderung von Bildung im technisch-naturwissenschaftlichen Bereich einsetzen und investieren auch viel Zeit, Kraft und Liebe in eigene Projekte.

Die Google Science Fair ist ein Wettbewerb für Nachwuchsforscherinnen und -forscher zwischen 13 und 18 Jahren. Noch bis 18. Mai können Jugendliche allein oder im Team ihre Projekte einreichen. Wer mitmachen möchte, aber noch keine zündende Idee hat, kann einen Blick auf den Ideengenerator werfen. Bestimmt ist etwas passendes dabei. Wir freuen uns auf neue Entdeckungen und Erfindungen!

Zur Inspiration können sich Kinder und Jugendliche auch einer Roberta AG anschließen und dort ihre eigenen Roboter bauen und programmieren. Mit der neuen Online-Entwicklungsplattform Open Roberta ist das sogar von überall und auf jedem Gerät möglich. Google unterstützt das Fraunhofer Institut dabei, Kinder und Jugendliche so spielerisch an Technik heranzuführen.

Auf dem von uns gesponserten Hackathon Jugend hackt können Jugendliche ihre Programmierkenntnisse unter Beweis stellen. Ein Hackathon ist eine Veranstaltung für Programmierer/innen und Designer/innen, bei der es darum geht, innerhalb eines bestimmten Zeitraums Ideen für Softwareprojekte zu entwickeln – und diese Projekte dann gemeinsam mit Unterstützung von erfahrenen Mentoren in die Tat umzusetzen. Wie das genau aussieht, erklärt Zora im Videorückblick von Jugend hackt 2014.


Es ist eine spannende Welt und mit neuen Ideen können wir alle sie noch spannender machen – unabhängig von Geschlecht, Alter oder Herkunft!

Post von Sabine Frank, Leiterin Jugendschutz und Medienkompeten

Posted:
Google Play bietet Entwicklern eine Plattform für die Entwicklung und Vermarktung von spannenden und hilfreichen Apps, mit denen die Nutzer z. B. ihre sportlichen Aktivitäten tracken, den Sternenhimmel erkunden oder eine neue Realität erschaffen und um die Weltherrschaft kämpfen können. Dabei ist es wichtig, dass wir den Nutzern bei der Suche nach Apps auf Google Play ein ansprechendes Nutzererlebnis bieten. Deshalb möchten wir heute zwei Aktualisierungen bekannt geben, mit denen wir Google Play für Nutzer und Entwickler weiter optimiert haben. 

Ein globales Alterseinstufungssystem basierend auf Branchenstandards
Wir haben auf Google Play ein neues, altersbezogenes Einstufungssystem für Apps und Spiele eingeführt. Wir wissen, dass die Vorstellungen davon, welche Inhalte für Kinder, Jugendliche und Erwachsene angemessen sind, von Land zu Land unterschiedlich sein können. Unsere heutige Ankündigung wird Entwicklern helfen, ihre Apps noch besser den entsprechenden Zielgruppen zuzuordnen. Die Änderung setzt branchenübliche Best Practices um und bietet Entwicklern eine einfache Möglichkeit, mit den Nutzern in Form von bekannten und regional relevanten inhaltsbezogenen Alterseinstufungen zu kommunizieren. Dadurch können Nutzer noch besser die Inhalte auswählen, die für sie geeignet sind und finden schneller und leichter neue Apps.

Ab heute können Entwickler zu allen ihren Apps und Spielen einen inhaltsbezogenen Fragebogen ausfüllen, um die objektive Alterseinstufung zu erhalten. Das neue Einstufungssystem verwendet die offiziellen Einstufungen der International Age Rating Coalition (IARC) sowie der teilnehmenden Organisationen. Dazu gehören unter anderem das Entertainment Software Rating Board (ESRB), die Pan-European Game Information (PEGI), das Australian Classification Board, die Unterhaltungssoftware Selbstkontrolle (USK) und die Classificação Indicativa (ClassInd). In Regionen, die nicht durch eine bestimmte Stelle für die Altersfreigabe oder Selbstkontrolle abgedeckt sind, wird eine allgemeine Alterseinstufung angezeigt. Der Einstufungsprozess ist schnell, automatisiert und für Entwickler kostenlos. In den kommenden Wochen werden Nutzer auf der ganzen Welt in ihren jeweiligen Märkten erste Einstufungen angezeigt bekommen.

Damit die Apps auch weiterhin auf Google Play verfügbar bleiben, empfehlen wir allen Entwicklern, sich in der Developer Console anzumelden und für alle Apps den neuen Einstufungsfragebogen auszufüllen. Apps, für die der Fragebogen nicht ausgefüllt wird, werden als „Unrated“ (nicht eingestuft) markiert und möglicherweise in bestimmten Regionen oder für bestimmte Nutzer gesperrt. Ab Mai muss für alle neuen Apps und für Aktualisierung von bestehenden Apps ein Fragebogen ausgefüllt werden, bevor diese auf Google Play veröffentlicht werden können.



Ein App-Prüfungsprozess, der Nutzer noch besser schützt
Vor einigen Monaten haben wir damit begonnen, Apps zu prüfen, bevor wir sie auf Google Play veröffentlichen, um die Community noch besser zu schützen und die Auswahl an Apps zu verbessern. Dieser Prozess wird von einem Expertenteam durchgeführt, das dafür verantwortlich ist, Verstöße gegen unsere Programmrichtlinien für Entwickler noch früher im App-Lebenszyklus zu erkennen. Wir schätzen die schnellen Innovations- und Iterationszyklen, die Google Play einzigartig machen und werden auch weiterhin Entwickler dabei unterstützen, ihre Produkte innerhalb von wenigen Stunden – anstelle von Tagen oder Wochen –, nachdem sie eingereicht wurden, zu veröffentlichen. Tatsächlich hat es in der Einführungsphase für Entwickler keine spürbaren Veränderungen gegeben.

Um dieses Ziel noch besser umzusetzen und Entwicklern noch mehr Transparenz zu bieten, haben wir den Umgang mit Informationen zum Veröffentlichungsstatus überarbeitet. Entwickler erfahren jetzt noch mehr darüber, warum Apps abgelehnt oder gesperrt wurden und können ihre Apps bei leichten Verstößen gegen die Richtlinien schnell und unkompliziert überarbeiten und deren Veröffentlichung erneut beantragen.

In den vergangenen Jahren haben wir Entwicklern insgesamt mehr als 7 Milliarden US-Dollar
ausgezahlt und sind begeistert zu sehen, wie das Ökosystem wächst und ständig neues hervorbringt. Wir werden auch weiterhin Tools und Dienste entwickeln, um dieses Wachstum zu fördern und der Entwickler-Community dabei zu helfen, wirtschaftlich erfolgreich zu sein.

Post von Eunice Kim, Product Manager for Google Play

Posted:
Seit vielen Jahren sorgt Street Art für mehr Farbe und Leben im öffentlichen Raum und überrascht uns in Großstädten an Straßenecken, an Ampelmasten und sogar am Boden. Doch was wäre, wenn ihr Street Art jetzt auch zu Hause finden oder den ganzen Tag bei euch tragen könntet?

Im vergangenen Juni haben wir weltweite Street Art in das Google Art Project aufgenommen, um dabei zu helfen, diese vergängliche Kunst zu bewahren und der ganzen Welt mehr über Street Art zu erzählen. Heute werden wir die Zahl der Kunstwerke mehr als verdoppeln: In Zusammenarbeit mit insgesamt 55 neuen Partnern aus 19 Ländern wächst das Street Art Project um 5.000 neue Werke. Insgesamt umfasst unsere Street Art-Sammlung ab sofort 10.000 hochaufgelöste Bilder von öffentlichen Kunstwerken aus der ganzen Welt, bereitgestellt von 86 Organisationen aus 34 Ländern. Außerdem: Mit neuen Möglichkeiten kann Street Art euch jetzt auch in eurem Alltag begegnen.
 
Neues, realitätsnahes Erlebnis
Habt ihr Lust auf eine urbane Safari um die Welt? Macht euch mit Street View auf den Weg und lernt mehr über die Geschichten hinter den Kunstwerken: reist von Schwedens bekanntestem Street-Art-Festival zu den Dächern New Yorks, wo ihr in Kunst gehüllte Wasserspeicher entdecken könnt. Gönnt euch eine Pause in Buenos Aires, wo die verlassenen Mauern in den nördlichen Teilen der Stadt schon Street-Art-Künstler aus der ganzen Welt inspiriert haben.

Neben vielen internationalen Projekten aus Ländern wie den USA, Brasilien, China oder Kenia, wurden auch Projekte von drei deutschen Partnern digitalisiert: die Berliner East Side Gallery als Denkmal der Freude über den Mauerfall, die Millerntor Gallery eine Street Art-Sammlung des Hamburger Vereins „Viva con Agua de Sankt Pauli e. V.“ und Projekte des in München ansässigen Kunstvereins „Positive-Propaganda e. V.”. Zusammen mit dem aus Los Angeles stammenden Künstler-Duo „CYRCLE“ hat der Verein im letzten Jahr im Münchner Westend die erste großformatige Arbeit in Mitteleuropa realisiert. Alle Projekte sind ab sofort online zugänglich.

Wenn das Web und Street Art aufeinandertreffen, erwachen Wände zum Leben: erlebt die faszinierenden Arbeiten von Künstlern wie INSA und Checko, die eine Mauer nicht einmal, sondern mehrmals bemalt und fotografiert haben, um animierte Street Art zu schaffen, sogenannte GIF-itis.
Street Art in unserem täglichen Leben
Mit der Einführung von Street Art in Chrome, Chromecast, Android Wear und auf euren Mobilgeräten könnt ihr diese wunderbaren Sammlungen ab sofort zu einem Teil eures täglichen Lebens machen – zu Hause, bei der Arbeit und unterwegs. Verwandelt euren Fernseher in eine lebendige Street Art-Kulisse oder entdeckt mit der neuen Erweiterung für Chrome für das Google Art Project jedes Mal ein anderes Kunstwerk, wenn ihr in Chrome einen neuen Tab öffnet. Entdeckt auf eurem Mobiltelefon oder Tablet die neuen Apps unserer Partner und begleitet sie auf einer Tour durch die berühmten Gassen von Melbourne oder auf einer Safari durch Lissabon. Mit unseren neuen Street Art Watch Faces könnt ihr sogar eure Smartwatch in ein farbenfrohes Kunstwerk verwandeln.

Die Geschichten hinter der Street Art
Viel Arbeit ist notwendig, um Street Art zu erschaffen. Und doch verschwindet sie häufig, noch bevor sie überhaupt wahrgenommen werden konnte, und die Geschichte hinter dem Kunstwerk und der Künstler werden vergessen. Begleitet drei Street Art-Künstler aus drei Ländern live auf ihrem Weg zu einem Kunstwerk in Paris, Berlin und Los Angeles. Wir möchten euch einladen, durch Bilder, Videos und Interviews ihre Geschichten kennenzulernen. Folgt ihnen unter @googleart und begleitet sie exklusiv auf ihrer kreativen Reise.

Es gibt noch vieles mehr zu entdecken, also besucht das Google Cultural Institute und taucht ein in die lebendige und farbenfrohe Welt der Kunst.

Post von Lucy Schwartz, Program Manager, Google Cultural Institute

Posted:
Die Sicherheit und der Datenschutz im Internet beschäftigen zurzeit alle Gemüter. Heute, am 26. Geburtstag des World Wide Web, möchten wir euch einige aktuelle Verbesserungen bei unserem Dienst Safe Browsing vorstellen, einer Technologie, die jeden Tag auf der ganzen Welt mehr als 1,1 Milliarden Menschen schützt.

Das Internet entwickelt sich weiter - und im selben Maße müssen sich auch Schutzmechanismen weiterentwickeln. Unsere Safe-Browsing-Technologie mag noch nicht so alt sein wie das Internet selbst, aber seit dem Launch vor fast acht Jahren hat sich sehr viel getan.

CK_Google_Cake_Blog.gif

Das Ziel von Safe Browsing ist es, Nutzer durch Informationen schützen, die sie benötigen, um sich von Gefahren fern zu halten. Die von Safe Browsing identifizierten Websites mit Sicherheitsrisiken fallen dabei üblicherweise in eine der folgenden zwei Kategorien:

1. Websites, die Nutzer vorsätzlich angreifen, z. B. durch Malware, Phishing oder unerwünschte Software, die betrügerisch ist oder sich nur schwer wieder entfernen lässt.
2. Websites, die Nutzer ohne Vorsatz angreifen, weil sie – häufig unbemerkt vom Eigentümer der Website – manipuliert wurden.

Wenn wir solche Seiten identifizieren, erscheint ein Warnhinweis. Vielleicht habt ihr schon einmal einen Hinweis wie diesen gesehen, wenn ihr Chrome (oder Firefox oder Safari) verwendet – sie werden durch Safe Browsing bereitgestellt:
https://lh5.googleusercontent.com/J7b12OREBNzTCUIMFhW1B4tvhLSpyg6pAap0rfCTWM01RAC7Zwd1Gu4oUWYysfU6Enam4L5ZVpPt7_Myfv6XE7Jx0T9BdCcrE3qdgomfn33MI9gwNX56FhCUIVseylz26CbcQoI
Heute werden über Safe Browsing jeden Tag mehr als 5 Millionen Warnungen zu den verschiedensten Arten von schädlichen Seiten und ungewollter Software angezeigt. Safe Browsing identifiziert jeden Monat mehr als 90.000 Phishing-Websites und mehr als 50.000 Malware-Websites. Unser Safe Browsing Transparenzbericht bietet umfangreiche Informationen zu allen Websites mit Sicherheitsrisiken, die von dieser Technologie aufgespürt wurden.

Wir nutzen die Safe-Browsing-Technologie auch, um Websitebetreiber auf Probleme auf ihren Seiten aufmerksam zu machen, so dass sie sie schnell beheben können. Wir geben sowohl allgemeine Tipps zur Pflege von Websites als auch ganz konkrete Hinweise in unseren Webmaster Tools und in Google Analytics. Oftmals wissen die Betreiber einer Website gar nicht von den Problemen, bis wir sie darauf aufmerksam machen.

Am Anfang haben wir uns allein auf gefährliche Websites konzentriert und Warnhinweise wie den folgenden gezeigt:
old safe browsing warning.png
Ein früher Warnhinweis aus dem Jahr 2007. Solche Hinweise erschienen rechts oben im Browser, wenn verdächtige Websites besucht wurden.

So wie unsere Gegner ständig ihre Angriffstechniken weiterentwickeln, so werden auch die Technologien von Safe Browsing kontinuierlich verbessert. Wir arbeiten auch daran, Safe Browsing in weitere Produkte von Google zu integrieren, um dabei zu helfen, Nutzer auf neue und andere Weise zu schützen.

Hier einige Beispiele:
  • Safe Browsing API: Wir stellen Safe-Browsing-Daten Entwicklern kostenlos zur Verfügung. Ab dieser Woche schließt das auch Informationen zu Seiten mit ungewollter Software ein, so dass Entwickler ihre Nutzer noch besser schützen können.
  • Chrome: Bevor ein Nutzer auf eine Website gelangt, die unerwünschte Software bereithält oder versucht, solche Software herunterzuladen, zeigen wir einen eindeutigen Warnhinweis an.
  • Google Analytics: Vor Kurzem haben wir die Warnhinweise von Safe Browsing in Google Analytics integriert, damit die Eigentümer von Websites schnell Maßnahmen ergreifen können, um ihre Nutzer zu schützen, wenn Probleme mit der Sicherheit ihrer Websites auftauchen. Zuvor waren diese Warnhinweise nur über unsere Webmaster-Tools verfügbar.
  • Anzeigen: Außerdem haben wir vor Kurzem damit begonnen, Google-Anzeigen zu deaktivieren, die mit Websites verlinkt sind, die unerwünschte Software enthalten.
So wie sich das Web immer weiterentwickeln wird, wird sich auch die Safe-Browsing-Technologie immer weiterentwickeln. Wir freuen uns darauf, unsere Arbeit für den Schutz der Nutzer im Internet und über sämtliche Plattformen hinweg, fortzusetzen.

Panayiotis Mavrommatis, Safe Browsing Team