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Wie lautet der Name Ihres ersten Haustiers?
Was ist Ihr Lieblingsessen?
Wie lautet der Mädchenname Ihrer Mutter?


Was haben diese scheinbar zufälligen Fragen gemeinsam? Es handelt sich dabei um typische Beispiele für „Sicherheitsfragen". Aller Wahrscheinlichkeit nach musstet ihr auch schon einmal eine dieser Fragen beantworten; viele Online-Dienste verwenden Sicherheitsfragen, um den Nutzern einen erneuten Zugang zu ihrem Konto zu ermöglichen, wenn sie ihr Passwort vergessen haben, oder setzen diese als zusätzlichen Schutz bei verdächtigen Login-Versuchen ein.

Doch obwohl das System der Sicherheitsfragen weit verbreitet ist, gibt es nur wenig fundierte Untersuchungen darüber, wie effektiv und sicher dieses tatsächlich ist. Als Teil unserer Bemühungen um eine kontinuierliche Verbesserung der Kontosicherheit haben wir aus diesem Grund viele Millionen dieser geheimen Fragen und Antworten untersucht, die verwendet wurden, um einen erneuten Zugang zu einem Google-Konto zu erlangen. Anschließend haben wir die Wahrscheinlichkeiten errechnet, mit der Hacker die entsprechenden Antworten erraten können.

Die Ergebnisse unserer Untersuchung lassen uns annehmen, dass Sicherheitsfragen weder sicher noch zuverlässig genug sind, um als einziger Mechanismus herangezogen zu werden, wenn es darum geht, einen erneuten Zugriff auf ein Konto zu ermöglichen. Der Grund hierfür liegt in der Tatsache begründet, dass dieses System eine grundlegende Schwachstelle aufweist: Die Antworten auf die Fragen sind entweder ziemlich sicher oder aber einfach zu merken, selten aber beides zugleich.
 

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Bitte klicken, um die Infografik zu vergrößern. 

Einfache Antworten sind nicht sicher

Es ist keine große Überraschung: Antworten, die man sich einfach merken kann, sind weniger sicher. Einfache Antworten enthalten häufig allgemein bekannte oder öffentlich zugängliche Informationen bzw. sind in ihrer Auswahl aufgrund bestimmter kultureller Begebenheiten (z. B. ein weit verbreiteter Name in bestimmten Ländern) relativ begrenzt.

Hierzu einige Erkenntnisse:
  • Hacker haben eine 19,7%ige Chance, bereits mit einem Versuch die richtige Antwort englischsprachiger Nutzer auf die Frage „Was ist Ihr Lieblingsessen?" zu treffen. (Diese lautet übrigens 'Pizza'.)
  • Hacker haben eine beinahe 24%ige Chance, mit zehn Versuchen die Antwort arabischsprachiger Nutzer auf die Frage „Wie lautet der Name Ihres ersten Lehrers?" zu treffen.
  • Hacker haben eine 21%ige Chance, mit zehn Versuchen die Antwort spanischsprachiger Nutzer auf die Frage „Wie lautet der Zweitname Ihres Vaters?" zu treffen.
  • Hacker haben eine 39%ige Chance, mit zehn Versuchen die Antwort koreanischsprachiger Nutzer auf die Frage „Wie lautet Ihr Geburtsort?" zu treffen und eine 43%ige Chance, das Lieblingsessen dieser Nutzer zu erraten.
Darüber hinaus waren die Antworten einiger Nutzer auf bestimmte Sicherheitsfragen, die wir in der Regel als sehr sicher einstufen würden, mit den Antworten anderer Nutzer identisch. Dazu gehören beispielsweise die Fragen „Wie lautet Ihre Telefonnummer?" oder „Wie lautet Ihre Vielfliegernummer"? Weitere Untersuchungen haben ergeben, dass 37 Prozent aller Nutzer bewusst falsche Antworten auf diese Fragen geben, da sie der Ansicht sind, dass diese schwieriger zu erraten sind. Diese Vorgehensweise führt allerdings häufig zum Gegenteil, da diese Nutzer dieselben (falschen) Antworten angeben. Damit erhöht sich sogar die Wahrscheinlichkeit, dass Angreifer ein Konto knacken.

Schwierige Antworten sind ungeeignet

Kaum überraschend: Es ist nicht einfach, sich zu merken, welche Grundschule deine Mutter besucht hat oder wie die Nummer deines Büchereiausweises lautet. Schwierige Sicherheitsfragen und die Antworten darauf erweisen sich in der Praxis häufig als problematisch. Hierzu einige Erkenntnisse:
  • 40 Prozent aller englischsprachigen Nutzer aus den USA konnten sich nicht an die Antworten auf die Sicherheitsfragen erinnern, wenn diese abgefragt wurden. Dagegen konnten sich 80 Prozent dieser Nutzer an die Codes zum Zurücksetzen des Kontos, die ihnen per SMS zugesandt wurden, erinnern. Wurden ihnen die Codes per E-Mail zugesandt, konnten sich 75 Prozent der User an diese erinnern.
  •  An die Antworten auf einige der wohl sichersten Fragen – „Wie lautet die Nummer Ihres Büchereiausweises?" und „Wie lautet Ihre Vielfliegernummer?" – erinnern sich nur 22 Prozent bzw. 9 Prozent der Nutzer.
  • Unter englischsprachigen Nutzern in den USA erinnern sich 76 Prozent an die richtige Antwort auf die Frage „Wie lautet der Zweitname Ihres Vaters?", während sich nur 55 Prozent an die Antwort auf die wahrscheinlich sicherere Frage „Wie lautet Ihre erste Telefonnummer?" erinnern.

Wieso werden nicht einfach mehr Sicherheitsfragen gestellt?

Natürlich ist es schwieriger, die richtige Antwort auf zwei (oder mehrere) Fragen zu treffen als nur eine richtige Antwort zu erraten. Doch das Hinzufügen weiterer Sicherheitsfragen hat auch seinen Preis: Die Wahrscheinlichkeit, dass die Nutzer sich erneut Zugriff auf ihr Konto verschaffen können, sinkt in diesem Fall signifikant. Wir haben eine weiterführende Untersuchung durchgeführt, um diesen Zusammenhang zu verdeutlichen (bei Google werden nie mehrere Sicherheitsfragen gestellt).

Unsere Untersuchung hat ergeben, dass „Wie lautet Ihr Geburtsort?" und die Antwort darauf das 'einfachste' Frage- und Antwort-Paar darstellen – in 79 Prozent der Fälle erinnern sich die Nutzer hier an die richtige Antwort. An zweiter Stelle steht die Frage „Wie lautet der Zweitname Ihres Vaters?" Hier erinnern sich 74 Prozent der Nutzer an die richtige Antwort. Wenn ein Angreifer zehn Versuche hat, liegt die Wahrscheinlichkeit dafür, dass er die richtige Antwort auf diese beiden Fragen errät, bei 6,9 Prozent bzw. 14,6 Prozent.

Wenn die Nutzer beide Antworten in Kombination angeben müssen, wird die Kluft zwischen Sicherheit und Anwendbarkeit jedoch zunehmend größer. So liegt zwar die Wahrscheinlichkeit, dass ein Angreifer bei zehn Versuchen beide Antworten errät, nur bei 1 Prozent, doch erinnern sich nur 59 Prozent der Nutzer an beide Antworten. Das Hinzufügen zusätzlicher Sicherheitsfragen macht es für Nutzer schwieriger, erneut Zugriff auf ihr Konto zu erlangen, und stellt daher keine gute Lösung dar.

Das führt uns zur nächsten Frage: Was tun?

Sicherheitsfragen gelten seit langer Zeit als wesentlicher Bestandteil der Online-Authentifizierung. Doch angesichts der vorliegenden Erkenntnisse ist es für Nutzer und Website-Inhaber wichtig, sich noch einmal eingehender mit dem Thema auseinander zu setzen.

Wir legen Google-Nutzern dringend nahe, sicherzustellen, dass ihre Informationen für einen erneuten Zugriff auf ihr Google-Konto aktuell sind. Sie können diese Daten ganz einfach und schnell auf unserer Seite Security Checkup aktualisieren. Derzeit verwenden wir Sicherheitsfragen für ein erneutes Zugreifen auf das Konto nur in dem Fall, dass die hinterlegten Daten für den SMS- oder E-Mail-Versand nicht verwendet werden können, und wir werden diesen Mechanismus auch künftig nie als einzige Lösung nutzen, um unseren Nutzern einen erneuten Zugriff auf ihr Konto zu ermöglichen.

Parallel dazu sollten auch Website-Inhaber andere Methoden zur Authentifizierung nutzen, wie beispielsweise den Versand von Codes über SMS oder alternative E-Mail-Adressen, um die Authentizität ihrer Nutzer zu überprüfen und diesen einen erneuten Zugriff auf ihr Konto zu ermöglichen. Diese beiden Verfahren sind sicherer und bieten ein besseres Nutzererlebnis.

Post von Elie Bursztein, Anti-Abuse Research Lead, und Ilan Caron, Software Engineer

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Die neunte re:publica in Berlin ‒ sie war erneut eine Konferenz der Superlative. 7.000 Besucher aus 23 Ländern verfolgten die Auftritte von 800 Sprechern, über 100.000 Tweets mit dem Hashtag #rp15 wurden abgesetzt. Auch Google war in diesem Jahr auf dem größten Digitalgipfel Europas vertreten, mit eigenem Stand und Vorträgen auf verschiedenen Bühnen ‒ alles im Zeichen der Sicherheit.

Im Gespräch mit Jillian York (Electronic Frontier Foundation) auf der Hauptbühne erklärte Vice President Security and Privacy Engineering Eric Grosse, wie Googles Sicherheitsteam mit über 500 Mitarbeitern die Nutzer vor Attacken und unerwünschten Zugriffen schützt. Er stellte klar, dass es weder für Polizei noch Sicherheitsbehörden verdeckte Zugänge zu Nutzerdaten gebe. „Das Ziel meines Teams ist es, unsere Systeme so sicher zu machen, dass niemand einbrechen kann“, betonte er. Der einzige Weg für Behörden, um Zugang zu Nutzerdaten zu bekommen, sei eine richterliche Anordnung.
In seinem Vortrag „Encryption at Scale“ gab Googles Security Engineer Stephan Somogyi den Besuchern sowohl einen Überblick wie wir über Sicherheit im Netz denken als auch wertvolle Tipps, um die eigenen Daten und Geräte wirksam zu schützen. Er warb insbesondere dafür, Konten bei Online-Diensten wie Google stets durch eine so genannte Bestätigung in zwei Schritten abzusichern. Dabei wird zum Einloggen neben einem Passwort ein weiterer Zugangscode verlangt, der entweder auf das Mobiltelefon des Anwenders geschickt oder von einem speziellen Sicherheitsschlüssel erzeugt wird. Außerdem sollte man darauf achten, stets alle verfügbaren Updates für seine Geräte einzuspielen.
Gewaltigen Zulauf verzeichnete an allen drei Tagen der Google-Stand. Unermüdlich erklärten unsere Experten Elijah Lawal, Carl Bohlemann und Thomas Heimann den Einsatz von Security Keys und 2-Faktor-Authentifizierung. Als größter „Hingucker“ erwiesen sich einmal mehr die Google Cardboards. „Virtual Reality“ per Pappbrille ‒ das schien gerade für die versammelte „Netzgemeinde“ ein unschlagbares Angebot. Unsere 1.000 mitgebrachten Cardboards gingen weg wie die berühmten „warmen Semmeln“.
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Hingucker für große und kleine „re:publicaner“ ‒ die Google Cardboards
Impressionen von der re:publica gibt es auch im Picasa-Webalbum hier.

Wir sehen uns im nächsten Jahr beim 10. Geburtstag der re:publica. Bis dahin ‒ immer sicher bleiben!

Post von Ralf Bremer, Sprecher Google Deutschland

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In dieser Woche gedenken Europa und die Welt dem Ende des Zweiten Weltkrieges vor genau 70 Jahren. In Zusammenarbeit mit 27 Museen und Kulturarchiven macht das Google Cultural Institute zu diesem Anlass weltweit seltene und wichtige historische Sammlungen online verfügbar. Sie sind Zeugnis und Wächter, des kulturellen Gedenkens und bewahren Geschichten und Artefakte aus der Vergangenheit. Mit dem Cultural Institute als Partner erwecken Kuratoren die vielfältigen Dimensionen – in denen der Krieg das Leben der Menschen für immer verändert hat – auf eindrucksvolle Weise zum Leben.

So hat das deutsche Bundesarchiv in seiner Ausstellung „8. Mai 1945: Zusammenbruch und Neuanfang‟ Plakate, die den raschen Übergang von der Kriegs- zur Nachkriegszeit, von der Zerstörung zum Wiederaufbau spiegeln, zusammengestellt.

Das niederländische Nationaal Comité 4 en 5 mei kuratiert eine Ausstellung mit 100 außergewönlichen aber auch alltäglichen Objekten aus der Zeit des Krieges. Neben Teddy-Bären oder Uniformen findet man darunter auch ein in einer Aktentasche getarntes Spionagefunkgerät: Mitglieder des niederländischen Widerstandes hielten während des Krieges über diese Geräte Kontakt mit Großbritannien.
Bild aus der Online-Ausstellung „The Second World War in 100 Items‟
Das US National Archives stellt in seiner Ausstellung „World War II Looted Art: Turning History into Justice‟ über Beutekunst aus dem Zweiten Weltkrieg seltene Fotos der „Monuments Men‟ und der durch sie während des Krieges geretteten Kunst, bereit.
Bild aus der Online-Ausstellung „World War II Looted Art: Turning History Into Justice‟
Eine Ausstellung des Museums des Warschauer Aufstandes zeigt verschiedene Fotos. Sie wurden von Fotojournalisten gemacht, die vom Polnischen Untergrundstaat heimlich ausgebildet wurden.
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Bild aus der Online-Ausstellung „Photographs from the Warsaw uprising‟
Die Sammlung des Cultural Institute umfasst noch viele weitere seltene Schätze wie beispielsweise Fotos, die den Wiederaufbau von Manila nach dem Krieg im Pazifik dokumentieren. 

Wir hoffen, ihr nehmt euch einen Moment, um durch die Sammlung in der Zeit zurück zu reisen – zu entdecken, zu lernen und zu gedenken.

Post von Kate Lauterbach, aus dem Google Cultural Institute Team

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Seit fast 90 Millionen Jahren liegt die Insel Madagaskar vor der Südostküste Afrikas. Von den Lemurenwäldern im Inneren der Insel bis zu den Mangroven-Ökosystemen entlang der Küste ist die Insel Heimat einiger der ungewöhnlichsten und empfindlichsten Ökosysteme der Erde. Ein Großteil der Flora und Fauna ist bis heute vollkommen unberührt geblieben. Dank unserer Trekker-Verleih-Partnerschaft mit der Umweltschutzorganisation Blue Ventures könnt ihr ab sofort mit Street View in Google Maps eine virtuelle Reise nach Madagaskar unternehmen.

Bewundert Affenbrotbäume, wenn ihr durch die Alleen im Westen Madagaskars wandert. Vor dem Hintergrund des klaren Himmels sind diese ungewöhnlichen Bäume mit ihren dicken Stämmen und lichten Baumkronen wirklich faszinierend.
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Straße mit Affenbrotbäumen in Madagaskar
Ein herrlicher Blick aus der Vogelperspektive bietet sich von der Kante der Karambony-Klippen. Wenn man über die weite und unberührte Landschaft blickt, sieht man, wie viele verschiedene Welten es auf dieser einen Insel gibt – von den gewaltigen Berggipfeln bis zu den reißenden Flüssen, die in den Indischen Ozean fließen.
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Die Karambony-Klippen
Trotz der Fülle an traumhaften Landschaften in Madagaskar sieht sich das Land ganz realen Problemen ausgesetzt. Neben dem Klimawandel und der Überfischung kämpft Madagaskar dafür, ein Gleichgewicht zwischen Wachstum und Umweltschutz zu finden. Um auf die Umweltschutzbemühungen aufmerksam zu machen, hat Blue Ventures Bilder einiger der Naturschutzgebiete der Insel in Madagaskar zusammengestellt.

Besucht die Mangroven-Ökosysteme entlang der Nordküste und segelt auf einer Piroge rund 40 Kilometer in die Straße von Mosambik bis zu den abgelegenen Barren Isles, dem größten von einer Gemeinschaft geführten Meeresschutzgebiet im Indischen Ozean.
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Mangroven-Ökosysteme entlang der Nordküste
Ganz gleich, ob ihr die wilden Landschaften der Insel erkunden oder in einem Kanu den Sambirano herunterpaddeln wollt, wir laden euch ein, Madagaskars Vielfalt virtuell auf Google Maps zu erkunden ‒ hochaufgelöst und mit vielen Details.

Ihr habt Lust, ein zusätzliches Highlight auf Madagaskar zu erleben? Dann schaut euch einmal das Abenteuerresort Camp Catta an – ein sprichwörtliches Paradies unter dem Regenbogen.

Post von Alex Starns, Street View Technical Program Manager

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Wusstet ihr, dass die deutsche Videokünstler-Szene – dank eurer Leidenschaft – eine der aktivsten YouTube-Communities weltweit ist?

Um euch stärker zu unterstützen und die nächste Generation deutscher Talente zu fördern, hat sich das YouTube-Space-Team mit der Met Film School zusammengetan, um einen YouTube Space nach Berlin zu bringen:

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Die Met Film School gehört zu Europas größten Filmschulen und unterrichtet Studenten aus aller Welt im Bereich Filmproduktion. Dank dieser Partnerschaft können wir talentierten YouTube-Videokünstler ebenso wie allen Met-Studenten den freien Zugang zu hochmoderner Audio-, Video- und Schnitttechnik ermöglichen – zusätzlich zu Schulungen, Workshops und Kursen. Und das alles in Berlin!
Die Jungs von BullshitTV vor dem Eingang des YouTube Space Berlin
Diese Zusammenarbeit folgt dem Vorbild unserer YouTube Spaces in Los Angeles, London, Tokio sowie zuletzt New York City und São Paulo. Seit der Eröffnung des ersten Space in 2012, haben wir in unseren Spaces mehr als 800 Workshops und andere Events durchgeführt. Creators haben uns mehr als 100.000 Mal besucht und mehr als 10.000 neuer Videos in dieser Zeit erstellt. Wir freuen uns über den großen Anklang, den die Spaces und die dort entstehende Produktionen bei euch finden!

Wie all unsere Spaces wird auch der YouTube Space Berlin@Met Film School ein Ort sein, an dem Videokünstler zusammenarbeiten, Innovationen aushecken und mit neuen Inhalten experimentieren können. Inhalte, die von Zuschauern auf der ganzen Welt angesehen und geliebt werden.
Tonstudio im YouTube Space Berlin
YouTube Space bietet euch die Möglichkeit:

  • Neues zu lernen: Von Schulungen und Workshops bis hin zu Master-Klassen gibt es für euch zahlreiche Gelegenheiten, von führenden Experten zu lernen und zu erfahren, wie man hochmoderne Produktionstechnik nutzt und Produktionsverfahren anwendet. Meldet euch beispielsweise bei „Unlock The Space‟, „Grundlagen zum Aufbau eines Publikums‟ oder auch „Magic Mic‟ an.
  • sich zu vernetzen: Nehmt an Events teil, kommt mit anderen Videokünstlern zusammen, heckt neue Ideen aus und gebt eure Erfahrungen zur erfolgreichen Arbeit auf YouTube weiter. So wie beispielsweise beim YouTube Women Workshop in Berlin im letzten Jahr: Hier wurde eine tolle Videoreihe unter dem Motto #nichtschön erstellt, die in diesem Jahr sogar für den Deutschen Webvideopreis nominiert ist.
  • Inhalte zu erschaffen: Dies ist ein Ort, an dem ihr eure Geschichten zum Leben erwecken könnt. Ihr erhaltet kostenfreien Zugang zu Studios und zur neuesten Audio-, Video- und Schnitttechnik, mit der ihr experimentieren und großartige Videos erschaffen könnt, die von euren Fans geliebt werden. Neben unseren „Short Shoots‟ bei denen Creator frei Videos drehen können, werden wir auch verschiedene Produktionsevents zum Beispiel zum Thema Superhelden organisieren.

YouTube Space Berlin@Met Film School ist für uns eine weitere Möglichkeit, Kreativität, Unternehmertum und die Partnerschaft mit euch, den Top-Videokünstlern und Nachwuchs-Talenten, zu stärken. Es ist großartig zu sehen, was ihr bereits produziert habt, und wir freuen uns auf alles, was noch kommt.

Post von David Ripert, Head of YouTube Spaces EMEA, sah zuletzt „What Is Life? Is Death Real?”

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Würdest du deine E-Mail-Adresse und dein Passwort auf dieser Seite eintragen?
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Diese Seite sieht wie eine normale Login-Seite aus – sie ist es aber nicht. Es handelt sich um eine Phishing-Seite, die eingesetzt wird, um an dein Passwort zu kommen. Wenn du dein Passwort hier eingibst, kann es von Hackern gestohlen werden, die sich Zugang zu deinem Google-Konto verschaffen – ohne, dass du etwas davon mitbekommst. Eine ebenso gängige wie gefährliche Falle: Fast zwei Prozent aller an Gmail-Konten gesendeten Nachrichten stellen Phishing-Angriffe dar, mit denen Nutzern ihre Passwörter entlockt werden sollen. Jeden Tag werden Abermillionen solcher E-Mails verschickt. Die geschicktesten dieser Angriffe sind in 45 Prozent aller Fälle erfolgreich.
Um dein Konto sicherer zu machen, führen wir heute „Passwort-Warnung“ ein, eine kostenlose Open-Source-Erweiterung für Chrome, die dein Google-Konto und deine Konten bei Google Apps for Work schützt. Wenn „Passwort-Warnung“ installiert ist, wird dir eine Warnung angezeigt, sobald du dein Google-Passwort auf einer Seite eingibst, die keine Anmeldeseite von Google ist. So wirst du nicht nur vor Phishing-Angriffen geschützt, sondern auch daran erinnert, für verschiedene Webseiten auch verschiedene Passwörter zu nutzen – die beste Sicherheitsvorkehrung, die es gibt.

Und so geht's bei privaten Nutzerkonten: Sobald du „Passwort-Warnung“ installiert und initialisiert hast, liegt Chrome das Passwort für dein Google-Konto in verschlüsselter Form vor. Das verschlüsselte Passwort wird natürlich nur für Sicherheitsabfragen aufgerufen und mit niemandem sonst geteilt. Wenn du beim nächsten Mal dein Passwort auf einer anderen Seite als einer Google-Anmeldeseite einträgst, wird dir von „Passwort-Warnung“ die nachstehende Meldung angezeigt. So weißt du, dass Phishing-Gefahr besteht, und du kannst dein Passwort ändern und dich schützen.
„Passwort-Warnung“ steht auch unseren Google for Work Kunden zur Verfügung, einschließlich Google Apps und Drive for Work. Ein Administrator kann „Passwort-Warnung“ für alle Nutzer der verwalteten Domains installieren und erhält eine Meldung, wenn ein Problem festgestellt wird. So können nicht nur böswillige Angriffe erkannt werden, mit denen Mitarbeiterkonten geknackt werden sollen, sondern es kann auch die Mehrfachverwendung von Passwörtern reduziert werden. Weitere Informationen für Administratoren gibt es im Google Help Center.

Wir schützen unsere Nutzer gleich mehrfach vor Phishing-Angriffen. Unsere Safe Browsing Technologie, mit der über eine Milliarde Nutzer auf Chrome, Safari und Firefox durch rote Warnhinweise vor Phishing und anderen gefährlichen Seiten gewarnt werden, wird fortlaufend verbessert. Wir bieten auch Tools wie die Bestätigung in zwei Schritten und Sicherheitsschlüssel, die Nutzer zum Schutz ihrer Google-Konten und für mehr Sicherheit im Netz verwenden können. Und natürlich könnt ihr auch jederzeit einen Sicherheitscheck durchführen, um zu prüfen, ob die Sicherheitsangaben für euer Konto noch aktuell sind.

Los geht's mit „Passwort-Warnung“ – ladet die Erweiterung im Chrome Web Store herunter oder schaut euch zunächst die FAQ dazu an.

Post von Drew Hintz, Security Engineer und Justin Kosslyn, Google Ideas 

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Wir freuen uns sehr, euch heute bekannt zu geben, dass wir „Google für Non-Profits“ in Europa weiter ausbauen. In Partnerschaft mit der Non-Profit-Organisation Stifter-Helfen.de ist Google für Non-Profits jetzt auch in Deutschland, Österreich und der Schweiz verfügbar, um gemeinnützige Organisationen zu unterstützen.

Stifter-Helfen.de gibt es in Deutschland seit Oktober 2008. Über das Online-Spendenportal können Non-Profit-Organisationen Soft- und Hardwarespenden namhafter IT-Unternehmen erhalten. Seit Bestehen haben sich dort mehr als 27.000 Organisationen registriert. In diesem Zeitraum spendeten die mittlerweile 28 IT-Stifter über 630.000 Produkte, die Non-Profits sparten dadurch insgesamt über 180 Millionen Euro.

Ihr seid eine Non-Profit-Organisation? Dann könnt ihr euch ab heute über Stifter-Helfer.de bewerben, um Teil des Programms werden. So bekommt ihr Zugang zu einer Reihe von hilfreichen Google Produkten und Tools, unter anderem:

Non-Profit-Organisationen auf der ganzen Welt nutzen diese Programme bereits, um Ehrenamtliche zu gewinnen, Spenden zu sammeln und mehr Aufmerksamkeit auf ihre Arbeit zu lenken. Ein bekanntes Beispiel ist die Organisation Unicef, welche sich in 190 Ländern und Regionen der Welt für die Rechte und das Wohlbefinden aller Kinder einsetzt. Dabei legt Unicef einen besonderen Schwerpunkt auf das Unterstützen von Kindern in besonders großer Not. Mithilfe von Google Ad Grants konnte Unicef den Traffic auf der eigenen Website und in dem gemeinnützigen Onlineshop um mehr als 100 Prozent steigern.

Wir möchten solche positiven Impulse weiter verbreiten und können es daher kaum erwarten, Partnerschaften mit weiteren Organisationen in Deutschland, Österreich und der Schweiz aufzubauen.

Um am Google für Non-Profits Programm teilnehmen zu können, muss eure Non-Profit-Organisation auf Stifter-helfen.de registriert sein. Sobald ihr den dortigen Prüfprozess erfolgreich durchlaufen habt und förderberechtigt seid, könnt ihr euch bei Google für Non-Profits anmelden, um Zugriff auf Google Tools und Produkte zu erhalten.

Post von Dr. Wieland Holfelder, Engineering Director und Leiter des Google Entwicklungszentrums München